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Buchen auf Warenkonten (Wareneinkauf und Warenverkauf)

Warenkonten gibt es hauptsächlich in Groß- und Einzelhandelsbetrieben. Wenn Industriebetriebe Fertigprodukte von anderen Unternehmen beziehen, diese ohne Bearbeitung weiterverkaufen, spricht man von Handelswaren. In diesem Fall werden auch im Industriebetrieb Warenkonten geführt.

Die Abgabenordnung hat für die Aufzeichnung des Wareneingangs und die Aufzeichnung des Warenausgangs einige Anforderungen.

Bei einer bestandsorientierten Buchung (Skontrationsmethode) werden die Zugänge (Lieferscheine) und die Abgänge (Materialentnahmescheine) im Lager (Bestand) fortgeschrieben.

Bei einer aufwandsorientierten Buchung (Just-in-time-Buchung) werden die Wareneinkäufe auf dem Konto "Aufwendungen für Waren" gebucht.
Auf dem Konto "Waren" werden lediglich der Warenanfangsbestand, der Warenschlussbestand (durch Inventur ermittelt) und als Saldo die Bestandsveränderung erfasst.

Die Bestandsveränderung (Saldo des Kontos "Waren") kann

sein.

Die Bestandsveränderung wird auf das Konto "Aufwendungen für Waren" umgebucht. Damit ergibt sich auf diesem Konto als Saldo der Wareneinsatz.

Die Warenverkäufe werden auf einem Ertragskonto (Erlöse Waren) gebucht.

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